Ausstellung vom 10.1.-12.2. in der KHG: Klimaschutz = Menschen(rechts)schutz

Weltweit leiden Millionen von Menschen unter den Folgen des menschengemachten Klimawandels. Durch zunehmende Überschwemmungen und Sturmkatastrophen verlieren sie ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernten zerstören. Brandrodungen bedrohen ihre Lebensgrundlagen. Ihre Rechte auf Nahrung, Gesundheit, menschenwürdiges Wohnen und auf ein Leben in Würde werden verletzt.

Die Klimakrise ist eine elementare Herausforderung dieses Jahrhunderts: Es geht um die Bewahrung der Schöpfung, um die Lebensgrundlage für die nachfolgenden Generationen - und um die Verteidigung der in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte garantierten Rechte. Für diese Ziele werden Menschen weltweit aktiv. Sie züchten ihr eigenes, dürreresistentes Saatgut; sie setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung ein, und verteidigen ihre Landrechte - auch gegen mächtige Interessen. Das führt zu Konflikten. Die Vereinten Nationen beklagen, dass im Schnitt pro Woche drei Umweltaktivistinnen und -aktivisten umgebracht werden. Viele andere werden politisch verfolgt, schikaniert und kriminalisiert. Die Menschen, die sich für Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen, zu schützen und zu stärken haben sich Amnesty International und das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR auf unterschiedliche Weise zur Aufgabe gemacht.

Die Ausstellung von Amnesty und MISEREOR, die vom 10.Januar bis 12.Februar 2023 in der Katholischen Hochschulgemeinde zu sehen sein wird, zeigt in Texten und Bildern Probleme auf, aber auch Beispiele für den konkreten Einsatz Betroffener und gibt Anregung, wie wir alle einen Beitrag leisten können, der Klimakrise zu begegnen und Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen zu schützen.

Öffnungszeiten: Mo. – Do. 8.30 – 15.30, Fr. 8.30 – 14 Uhr;

Gruppen nach Anmeldung – sie werden von einem Mitglied von Amnesty International begleitet, das informiert und, auf Wunsch, eine interaktive Powerpoint - Präsentation zum Thema Klimagerechtigkeit anbietet.

12.Januar – 20.15 Uhr: Vortrag und Diskussion

21. Januar – 18 Uhr: Konzert-Lesung

Kontakt/ Info: Christina Peters (AI)

 

Zum Bild oben: Klima Kitty (© MISEREOR) Die „Klima Kitty“ wurde im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages 2010 von der Berliner Künstlerin Kitty Kahane gestaltet. Drei Figuren tragen eine Weltkugel mit Symbolen zur Erhaltung der Erde. Die Klima Kitty will Betrachtende anregen, sich eigene Gedanken zur Klimakrise zu machen und eigene Wünsche und Ängste zu formulieren.